Reiseland Altmark

Willkommen im schönen Norden Sachsen Anhalts!

Die Altmark

geschrieben von carlos am Jan-30-2010

Mitten im Herzen von Deutschland liegt die Altmark.  Weite Landschaft ist das, was die Altmark im Norden Sachsen-Anhalts ausmacht. Die über die Jahrhunderte landwirtschaftlich geprägte Altmark, gehört zweifelsohne zu den schönsten Gegenden Deutschlands. Die Alte Mark, die erstmals unter den Namen Antiqua Marchia urkundlich erwähnt wird, wurde in Folge der Kreisgebietsreform von Sachsen-Anhalt, in die beiden Landkreise Stendal und Salzwedel aufgeteilt. Am Rande zu den Bundesländern Brandenburg und Niedersachsen findet sich der Arendsee, eines der tiefsten Binnengewässer Deutschlands und als Perle der Altmark bekannt.

Die Altmark ist vor allem durch die Landwirtschaft geprägt. Aufgrund des hohen Anteils an Grünland spielt insbesondere die Rinderzucht eine große Rolle. Zunehmend an Bedeutung gewinnt die Nutzung und Veredelung von Biomasse beispielsweise zu Biogas; zahlreiche Biogasanlagen sind in der Region in den letzten Jahren gebaut worden. Zudem ist die Altmark ein wichtiger Standort der holzverarbeitenden Industrie. So befinden sich auf dem Gelände des zu DDR-Zeiten bei Arneburg geplanten Kernkraftwerkes Stendal, dem heutigen Industrie- und Gewerbepark Altmark, eine Papierfabrik und eines der modernsten Zellstoffwerke Europas sowie in Nettgau ein Werk zur Herstellung von Spanplatten.

Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist die Lebensmittelindustrie. Positiv entwickelt sich auch der Fahrzeugbau im Bereich der Zulieferbetriebe für die Automobilindustrie.

Die Altmark hat sich in den letzten Jahren als Ziel für Touristen etabliert. Traditionelle Region für den Fremdenverkehr ist die Gegend um den Arendsee. Zunehmend gewinnt der Reit- und Radtourismus (Elberadweg, Altmarkrundkurs), für den das flache Land der Altmark prädestiniert ist, an Bedeutung. Zahlreiche überregionale Routen wie die Straße der Romanik, die Deutsche Fachwerkstraße, der Jakobsweg oder das Grüne Band führen durch die Region.

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